SPD für Kombibad in Jöllenbek

Am vergangenen Montag haben sich Oberbürgermeister Pit Clausen, SPD-Vorsitzende und
Bundestagsabgeordnete Dr. Wiebke Esdar, Fraktionsvorsitzender und Landtagsabgeordneter
Georg Fortmeier und die Mitglieder der SPD Fraktion im Rathaus am Freibad in Jöllenbeck
getroffen, um sich von Herrn Bruns (BBF) sachkundig über die Planungen zum
Kombibad zu informieren.
Hintergrund ist, dass immer weniger Kinder in Deutschland richtig schwimmen können
und das Schwimmen in immer weniger Familien beigebracht wird. Auch in Bielefeld ist es
so, dass die Nachfrage nach Schwimmkursen größer ist, als das Angebot.
Deshalb ist für die SPD klar, dass wir guten Schwimmunterricht in den Schulen benötigen.
Aber schon heute sind die Bäder ausgelastet oder die Kinder müssen weitere Wege zum
nächsten Hallenbad zurücklegen, vor allem aus dem Norden der Stadt.
Dazu kommt, dass die Stadt zwar viele schöne Freibäder hat, die auch weit über die Grenzen
Bielefelds als gut erachtet werden, diese jedoch nicht für den ganzjährigen Schwimmunterricht
geeignet sind.
Deshalb setzt sich die SPD für ein neues Hallenbad in Jöllenbeck ein. Es soll ein sogenanntes
Kombibad werden, also ein Hallenbad für die kälteren Tage mit einem Außenschwimmbecken
für den Sommer. Die Experten der für die Bäder in Bielefeld zuständigen
BBF empfehlen den Standort des alten Freibades Jöllenbeck, weil der Standort in dem
Zuge gleich neu gemacht und saniert werden kann und der Bedarf an Schwimmkursen im
Norden der Stadt ungebrochen hoch ist.
Im September wird der Rat darüber entscheiden.
Lars Nockemann, Vorsitzender des Schul- und Sportausschusses und Vorsitzender des Aufsichtsrates
der BBF: „Für die Bielefelder SPD ist es besonders wichtig, dass guter
Schwimmunterricht angeboten werden kann, damit wieder mehr Kinder das Schwimmen
erlenen können.“
Doris Brinkmann, Ratsmitglied aus Jöllenbeck: „Der Standort auf dem Gelände des heutigen
Freibades ist einfach super. Das Gelände gehört bereits der Stadt, Baurecht gibt es
auch. Ich hoffe sehr, dass es einen breiten Konsens für das Kombibad in Jöllenbeck gibt.“

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