Der Ortsverein Jöllenbeck ist der größte und der älteste der drei SPD Ortsvereine im Stadtbezirk Jöllenbeck mit aktuell 70 Mitgliedern.

Aktivitäten

Montagsgespräche:

Der Ortsverein lädt in unregelmäßigen Abständen zu den sogenannten  Montagsgesprächen ein. Bei diesen Treffen werden aktuelle Themen diskutiert, die auf der politischen Agenda stehen. Einen Input geben Referentinnen und Referenten, die sich mit der entsprechenden Thematik beschäftigt haben, damit eine fundierte Diskussion möglich wird.

Beispiele sind die Montagsgespräche zu den Themen Wohnen (den Input gab der Bielefelder Sozialdezernent Ingo Nürnberger), Europa (hier waren die langjährige Europaabgeordnete der SPD Mechthild Rothe und Sally Lisa Starken, Kandidatin der letzten Europawahl zu Gast) und Mobilitätswende. Für das Eingangsreferat standen Dr. Godehard Franzen (proNahverkehr) und Christoph Birnstein (ACE) zur Verfügung.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zur Teilnahme eingeladen.

Mitgliederversammlungen:

Bei den alle sechs Wochen stattfindenden Mitgliederversammlungen geht es um konkrete Dinge, wie die Diskussion aktueller kommunalpolitischer Punkte, Vorbereitung von Themen für die Bezirksvertretung oder von Anträgen für den SPD Unterbezirk. Hier finden auch Wahlen von Delegierten und Vorbereitungen von Parteitagen sowie weiteren Aktionen statt. Die Mitgliederversamlungen sind parteiöffentlich.

Geschichte

Ortsvereingründer Peter Deuker

Als Peter Deuker (siehe Foto) mit einigen Mitstreitern im Sommer 1913 öffentlich machte, dass sie einen Ortsverein der SPD in Jöllenbeck gegründet hatten, sahen sie sich vielen Anfeindungen gegenüber. Auch 50 Jahre nach Gründung der SPD erschien es vielen kaisertreuen, christlich-konservativen Jöllenbeckern ungeheuerlich, dass es auch in ihrem Ort eine Partei geben sollte, die sich für eine republikanische Gesellschaftsform einsetzte und die Rechte der Arbeiterschaft stärken wollte.

Bei den ersten öffentlichen Veranstaltungen der SPD kam es denn auch zu Redeschlachten, die bis zu acht Stunden dauern konnten. Dazu kamen polizeiliche Verbote und andere Repressalien. Trotz dieses starken Gegenwindes ließen sich die SPD Mitglieder nicht entmutigen und es  entwickelte sich ein reges Parteileben. In der Weimarer Republik entstanden im Umfeld der SPD sogar eigene Musik- und Sportvereine. Das Zentrum der Sozialdemokratie in Jöllenbeck wurde das Volkshaus (heute Gaststätte Konoba).

Die fast 70 Menschen, die sich heute in der SPD Jöllenbeck engagieren, haben es dagegen ungleich einfacher für ihre politischen Ziele einzutreten. Es gibt regelmäßige Mitgliederversammlungen und Veranstaltungen zu besonderen Themen im Rahmen der Montagsgespräche.  Natürlich gehört auch die Organisation der Wahlkämpfe zu den Aufgaben des Ortsvereins.

Wer Lust hat mitzudiskutieren und mitzumachen, ist jederzeit herzlich dazu eingeladen.

 

Vorsitzende: Bärbel Bitter

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